Samstag, 14. Dezember 2013

Tipps und Tricks rund um ein Interview

Dieser Eintrag zeigt stichpunktartig die wichtigsten Tipps und Tricks zur Vorbereitung und Führung eines Interviews.

 
1. Die Rolle des Interviewers:
Der Interviewer soll durch seine Führung aufschlussreiche Antworten des Befragten erreichen und dabei als sachlicher und neutraler Anwalt fungieren, der dabei vor allem das Informationsinteresse des Zuschauers vertritt. 

2. Die Vorbereitung aufs Interview:
Im Mittelpunkt der Vorbereitung steht der Zuschauer und sein möglicher Interessenschwerpunkt. Für was interessiert er sich bzw. für was möchte ich, dass er sich interessiert. 

3. Die sorgfältige Recherche:
Bei der Recherche soll der Interviewer sehr sorgfältig vorgehen, damit er versteht um was es geht und dem Interviewpartner mit intelligenten Fragen auf Augenhöhe begegnen kann. 

4. Die Vorbereitung auf die Person:
Neben dem Namen, dem genauen Titel und der Funktion hilft es zu wissen, inwiefern der Interviewpartner geübt oder ängstlich bzw. introvertiert oder extrovertiert ist. 

5. Der Interview-Verlauf:
Für den Ablauf des Interviews gibt es keinen exakten Fahrplan, jedoch einige Anhaltspunkte:
  • Gliederung des Interview-Themas in Unterthemen
  • von allgemeinen Fragen zu speziellen
  • die Aspekte des Partners aufgreifen und vertiefen

6. Das Bild eines Trichters - Interview-Partner definieren ebenfalls ihr Interview-Ziel 
Abhängig vom Interview-Partner lohnt es sich zu überlegen, was dieser für persönliche Ziele hat, um möglichst an den richtigen Stellen nachhaken zu können.

7. Das Vorgespräch:
Das Vorgespräch kann verschiedene Funktionen haben, wichtig dabei ist allerdings 
immer darauf zu achten, noch nicht zu viel vorweg zu nehmen.
  • Formalitäten zum Interview und dessen Ausstrahlung klären
  • Nachrecherche, bei Unklarheiten
  • Knappe Besprechung des Interview-Inhalts
  • Vorbereitung des Partners 
  • Die erste Frage erläutern, um dem Gegenüber die Hemmungen zu nehmen 
Nicht ins Vorgespräch gehören:
Ausschweifende Fragen. Sie laden zu ebensolchen Antworten ein.
Fragen sollten daher kurz gehalten werden
 
8. Unterbrechungen
Unterbrechungen sollten möglichst nur in Atempausen oder bei stockendem Redefluss passieren, da es sonst zu schlechten akustischen Ergebnissen kommt und der Interview- und Informationsfluss gestört wird.

9. Das Nachgespräch
Nach dem Interview sollte dem Interview-Partner gedankt werden und es bietet sich an, noch einmal nachzuhaken, ob alles Wichtige gesagt wurde.

10. Interviews, die schief gehen
In dem Fall sollte der Interviewer das Interview reflektieren und sich selber kritisch mit dem Ablauf auseinandersetzten, denn nicht immer hat der Interviewpartner schuld. 

Quelle und weiterführender Link: Axel Buchholz: Tipps fürs Interview

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