Samstag, 16. November 2013

Wer rettet Dina Foxx - Crossmediales TV-Projekt des ZDF

In der Apotheke, beim Onlinekauf, auf dem Flughafen, beim Müllwegbringen - ständig geben wir mehr oder weniger bewusst unzählige Informationen von uns preis. Was passiert mit diesen Daten? Wer weiß was über unser Leben? Und wollen wir das eigentlich? In einem interaktiven, crossmedialen TV-Experiment versuchte das ZDF durch die Verschmelzung zwischen Fiktion und Realität die Zuschauer für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren.

Die Geschichte startete mit einem Film, der an einem Mittwochabend im April 2013 gegen 23.30 Uhr ausgestrahlt wurde. Mit dem Ende des Films, der als Einstieg in die Geschichte diente, beginnt eine Schnitzeljagd über mehrere (Online-)Medien. Auf den Websites zweier (fiktiver) Firmen, einer (erfundenen) NGO sowie einem Forum, in Sozialen Netzwerken, einem Blog, einem Vlog und in der virtuellen Wohnung der Hauptakteurin Dina Foxx alias Datagrrl müssen die Zuschauer täglich nach Hinweisen zur Lösung des Falls Ausschau halten.
Der Aufwand, den das ZDF für die Umsetzung des Projektes betrieben hat, war enorm hoch, sodass bspw. die Internetauftritte der Firma "Avadata", des Unternehmens "Qoppamax" und der NGO "Freidaten.org" verblüffend realistisch wirken. Dies hat zur Folge, dass Fiktion und Realität unmerklich ineinander über gehen. Die dahinter stehende Absicht war, die Teilnehmer ihr eigenes Mediennutzungsverhalten hinterfragen und zukünftig bewusster mit ihren persönlichen Daten umgehen zu lassen.

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