Samstag, 16. November 2013

Smart-TVs und HbbTV weiter auf dem Vormarsch


Smart-TV und HbbTV sind die Zukunft des Fernsehens. Aber was ist das überhaupt? Und wie sehr sind sie wirklich schon im "Mainstream" angekommen?

Smart-TV bzw. Hybrid-TV ist die Bezeichnung von Fernsehgeräten, die es zusätzlich zur gewohnten Verwendung ermöglichen das Internet zu nutzen. Neben der Nutzung eines Browsers stehen hierzu auch eigens für das TV-Gerät entwickelte Apps, ähnlich denen auf Smartphones und Tablets, zur Verfügung. Hierbei gibt es allerdings noch keinen einheitlichen Standard für die Programmierung dieser Apps. Dies macht es für Anbieter schwierig - und vor allen Dingen auch teuer - ihre Inhalte via App auf dem TV zur Verfügung zu stellen.Während Samsung, als einer der größten - wenn nicht sogar der größte - Smart-TV-Hersteller weltweit, an einem eigenen Standard arbeitet, haben sich Philips, Sharp, LG und Loewe in einer Kooperation auf die gemeinsame Programmschnittstelle HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband Television) verständigt. Diesen Standard, dessen Grundlage die Programmiersprache CE-HTML (Consumer Electronics Hyper Text Markup Language) ist, unterstützen aktuell auch alle großen TV-Konzerne wie ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat1 mit ihren Mediathek-Angeboten.
Aktuelle Studien zeigen, dass die Verbreitung von Smart-TV-Geräten in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Über die Hälfte aller verkauften TV-Geräte sind heute schon Smart-TVs. Allerdings nutzt nicht einmal die Hälfte der Smart-TV-Besitzer ihr gerät um online zu gehen (vgl. Grafik - Quelle).

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