Samstag, 16. November 2013

Mobiler Medienalltag im Jahr 2013

Welche mobilen Endgeräte nutzen die Deutschen in ihrem Alltag? Was sind häufige Anwendungsszenarien? Das untersucht die Studie der Zeitschrift Media Perspektiven und zeigt dabei die Bedeutung der crossmedialen Nutzung auf.

Aus den Ergebnissen der ARD-ZDF-Online-Studie 2013
Quelle: http://www.media-perspektiven.de/261.html?&tx_mppublications_pi1[showUid]=2022&cHash=b7a41fe31a28f26ce19fc7c2e11a389a, aufgerufen am 16.11.13 

Was wird wo genutzt?

Mobile Geräte


begleiten ihre Nutzer praktisch rund um die Uhr „always on“:

Mobile Internetnutzung von 23 % im Jahr 2012 auf 41 % im Jahr 2013.

  • Smartphone: überall genutzt
    • Nutzung wird in den nächsten Jahren voraussichtlich von 60 % noch mal um 30 % wachsen
  • Tablet: vorrangig zu Hause genutzt
    • Drängt PC und Laptop weiter zurück, ohne sie komplett zu ersetzen.
    • Vielfältige Nutzung von Tablets in der Familie
    • PC und Laptop für „ernsthaftere“ Tätigkeiten
  • Parallelnutzung vor allem am Abend
    • besonders Jüngere neigen zur Parallelnutzung
    • Mobile Geräte erweitern Zugangswege zur Musik
    • parallele Nutzung von Radio und Internet v.a. vormittags
  • Geringe Zahlungsbereitschaft für Apps
  • Apps vor allem für eng definierte Funktionen genutzt
  • Erwartung der Nutzer
    • Nutzung des Internets über Smartphone und Tablet wird eine Selbstverständlichkeit
    • Erwartung der Nutzer, dass jegliche Inhalte in absolut adäquater Form für alle Endgeräte verfügbar sind – zu jeder Zeit und überall.
 

Fernsehgerät

  • wird nicht ersetzt, aber immer mehr Kampf um die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit Mobile Devices.

PC/Laptop

  • Internetnutzung zuhause eher auf Geräten mit größeren Displays
  • PC und Laptop für „ernsthaftere“ Tätigkeiten

Art der Nutzung

  • Informieren (Bestimmung des Interpreten im Radio, für Produktinfos in einem Laden oder zum Finden der kürzesten Route): öfter und spontaner als früher
  • Fernsehen auf Mobile Devices unterwegs: noch limitiert
    • noch nicht flächendeckende mobile Breitbandverfügbarkeit sowie Volumenbegrenzungen
    • gilt auch für Radio- und Musiklivestreams
    • wird zunehmen, insbesondere bei jüngeren Nutzern
    • TV-Nutzung in der Regel am Fernsehgerät
    • Kleine Displays schränken Videogenuss ein
  • Nachrichten: in kurzen Zyklen den aktuellen Stand über Smartphones einholen
    • Smartphones inzwischen auch wichtig für Nachrichtenrezeption

Crossmedia-Inhalte

  • Info zum laufenden Programm holen 60 % gelegentlich ein
  • Bei Sendungen mit hoher Relevanz Verzicht auf Second Screen
  • bewusster Verzicht auf das Multitasking z.B. bei Lieblingssendungen



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