Donnerstag, 24. Oktober 2013

Online-typisch: DER TEASER


Der Begriff Teaser kommt aus dem Englischen – to tease – und heißt übersetzt jemanden necken oder reizen.


Die Ursprünge des Teasers kommen aus dem Marketing und der Werbung, bei denen die Endkunden durch Werbekampagnen „angereizt“ wurden sich mit dem entsprechenden Produkt auseinanderzusetzen.
  
Beispiel:
Es wurde ein personalisierter Brief per Post verschickt, auf dem stand: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH SIE HABEN GEWONNEN. Ein Anreiz, den Brief zu öffnen und zu schauen, was man gewonnen hat. Die Ernüchterung erfolgte meist sofort :o)

Mittlerweile ist jedoch der Teaser in diversen Formaten vertreten.

Im Rundfunk ist der Teaser die Ankündigung eines Beitrags oder einer Sendung unmittelbar  vor der Ausstrahlung. Im Gegensatz zum Teaser gibt der Trailer nur einen allgemeinen Hinweis auf die Sendung oder verweist auf den Sendeplatz.  

Im Onlinebereich steht der Teaser für die Vorschau und Zusammenfassung eines entsprechenden Produkts. Das Produkt kann dabei ein Beitrag oder ein zu bewerbendes Kleidungsstück sein. Hier ist zu bedenken, dass der Teaser überzeugend sein muss, da ansonsten keine weitere Kundenaktivität folgt.











 Quelle: http://www.leipzigschoolofmedia.de/


Dies ist im Printbereich nicht so sehr problematisch, da die Grundintention des Kunden das Medium sowieso zum Lesen ausgewählt hat. Im Printbereich ist ein Teaser eine Zusammenfassung bzw. ein Kurztext zu einem Artikel irgendwo in der Zeitung, der traditionell am Rand platziert wird. Dieser hat einen Hinweis zu dem entsprechenden Artikel markiert durch die Seitenzahl. 

Grundsätzlich ist das Hauptmerkmal des Teasers in allen Formaten das unmittelbare räumliche und zeitliche Auftreten beziehungsweise Erscheinen von etwas Angekündigtem, mit dem Ziel den Kunden einen reizvollen Vorgeschmack auf das entsprechende Produkt zu geben.

Weitere Infos und Details können auch unter Der Online-Teaser – Eine eigenständige Textsorte? abgerufen werden.


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